bewusstSein

Der menschliche Geist gleicht einem See.

Jede Information, die an uns herangetragen wird, hat Folgen. Wir nehmen einen Gedanken auf und verarbeiten ihn, legen ihn ab in unserem Gedächtnis und betrachten ihn mit unserem Unterbewusstsein. Das Ergebnis dieser Betrachtung durch das Unterbewusstsein spiegelt sich im Bewusstsein wider.


Wenn jemand einen Stein in einen See hinein wirft, fällt dieser Stein auf den Grund des Sees. Einzig die Wellen auf der Oberfläche zeugen von dem Stein. Die Ursache (der Stein) fällt also in das Unterbewusstsein hinein und die Wirkung (die gekräuselten Wellen) zeigen sich im Bewusstsein.
Wenn genügend Steine im Grund des Sees versammelt sind, tritt das Wasser der Oberfläche über die Ufer. Will man das vermeiden, ist es nötig, den See auszubaggern.
Wir sollten uns also Mühe geben, unseren See – das Unterbewusstsein – auszubaggern.

 

2.

Unsere Vorstellungen bestimmen unsere Wahrnehmung. Unsere Wahrnehmung wird über die Sinneseindrücke determiniert. Wäre es da nicht klug von uns, unser Bewusstsein zu öffnen und nicht Jesu Jünger Thomas zu folgen, der nicht glaubte, bis er sah?

 

3.

Wer immer nur “wird”, “ist” nicht. Unser Bewusstsein sollte darauf ausgerichtet sein, das Erkennen im Jetzt zu verfolgen. Dies bedeutet nicht die Loslösung vom Gestern, Heute und Morgen als Erkenntnisobjekt, sondern vielmehr eine Fokussierung auf den jeweiligen temporären Zustand.
Wir sollten also unsere Vergangenheit demzufolge nicht leugnen und unsere Zukunft nicht nicht erhoffen (insbesondere, da wir unsere Zukunft aus dem Selbst-Erlebten heraus frei, selbstständig und zutreffend bzw. eintretend gestalten), sondern vielmehr darauf bedacht sein, im Hier und Jetzt zu erkennen.
Dies bedeutet praktisch: Hoffen und Bangen zu meiden.

 

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