Zweifel

1. Begrenztheit
Das Erkennen der eigenen Begrenztheit ist der direkte Weg zu ihrer Überwindung. Im Gewahrsein, dass wir alle herrliche Wesen sind, findet der Ausdruck unseres Seins statt. Mit Liebe als Motivation und Demut im Herzen, gibt es kein Ziel, das unerreichbar ist. Die Vollendung der Seele in ihrem Ausdruck eigener Göttlichkeit schafft jene Wunder, die die Zufriedenheit ausmachen. So sind Pessimismus und “Negativität” Ausgeburten des Zweifels, der der Liebe widerstrebt. Wir alle finden zum Licht, indem wir uns unserer “Kleinheit” in Demut bewusst werden und hierdurch erst eigentliche Größe erfahren.

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Wege

Es ist meine eigene Begrenztheit, die mich die Dinge so sehen lässt, wie meine Wahrheit mir befiehlt. Und also sind sie für mich wahr. Ein Anderer mag eine andere Wahrheit als ich erkennen – dies bedeutet für mich, ihm seinen Weg zuzugestehen, denn immer findet Erkennen individuell verschieden statt.
Unsere Sicht der Welt begründet sich auf unsere Erfahrungen, die wir in unserem individuellen Sein erlebt und erspürt haben.

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sayings

1.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Bhagavad-Ghita

 

2.

Das Ziel ist – Zufriedenheit im Jetzt zu erreichen.

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Heilung

Unser Bewusstsein erfährt Einschränkungen, wenn wir unseren Geist nicht im Hier und Jetzt verweilen lassen. Dies geschieht dergestalt, dass das Erkennen der Eingebettetheit unserer Individualität in die göttliche Realität des Seins uns insbesondere dann nicht gewahr wird, wenn wir unser Augenmerk auf die Vergangenheit oder die Zukunft richten.
Jene Reisen unseres Geistes in Vergangenheit oder Zukunft – also Erinnerung oder Vorstellung – bewirken, dass unsere Aufmerksamkeit gegenüber unserer gegenwärtig “realen” Situation abgeschwächt ist. Buddhistische Schulen empfehlen unter anderem als meditative, kontemplative Technik zur Überwindung dieser vermeintlichen Abgegrenztheit die Konzentration (Gewahrsamkeit) auf den eigenen Atem.

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Freier Wille

Um den Begriff der Willensfreiheit des Menschen ranken sich die unterschiedlichsten Ansichten.
Auf der einen Seite betonen manche unserer verbreitetsten Religionen und mythologischen Weltsichten die Gegebenheit des freien Willens des Menschen, wohingegen andere Ansichten eine deutliche Determiniertheit postulieren. So rechtfertigen jene Glaubensanschauungen, die auf dem Gedanken des ewigen Weltgesetzes fußen (wie z.B. der Hinduismus und der Buddhismus) die von den unterschiedlichen Abhängigkeiten des Menschen geprägte jeweilige Existenz. Dieser Gedanke lässt den Menschen seinem Schicksal gegenüber zunächst ausgeliefert erscheinen, und so rechtfertigt sich maßgeblich die hinduistische Auffassung des Kastenwesens, welches Menschen kraft ihrer jeweiligen Geburt ein Leben lang in der gleichen sozialen Schicht verhaftet sein lässt.

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Buddhismus

Gautama Buddha lehrt, dass Leben in Abhängigkeit entsteht. Wenn dem so ist, betrachten wir einen Baum. Der Wunsch – und das Bestreben diesen Wunsch in die Tat umzusetzen – lässt den Samen wachsen und gedeihen, bis er zur vollen Blüte heranwächst. Buddha lehrt, dass dieser Wunsch, diese Triebkräfte, aus dem Nichtwissen heraus geboren werden. Und er lehrt, dass dieses Nichtwissen der Ursprung allen Lebens sei. Aus ihm heraus entstehen alle weiteren folgenden Ursachen (die ihrerseits Wirkungen darstellen), bis das Leben wieder vergeht.

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bewusstSein

Der menschliche Geist gleicht einem See.

Jede Information, die an uns herangetragen wird, hat Folgen. Wir nehmen einen Gedanken auf und verarbeiten ihn, legen ihn ab in unserem Gedächtnis und betrachten ihn mit unserem Unterbewusstsein. Das Ergebnis dieser Betrachtung durch das Unterbewusstsein spiegelt sich im Bewusstsein wider.

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