Detection.

Beachtliche Teile meiner Jugendjahre verbrachte ich damit, den Himmel nach unbekannten Flugobjekten abzusuchen. Ich blickte stets empor und hoffte, jene zu sehen, deren Existenz ich in meinem Herzen spürte und deren Realität ich verstandesmäßig zu ergründen suchte. Dabei pendelte ich zwischen Phasen des intuitiven Erkennens und des verstandesbedingten Zweifels. Alle meine jahrelangen Blicke aufwärts belohnten mich jedoch nicht in der von mir erhofften Weise.


Heute – nach einiger Zeit der Erforschung meines Geistes, meines Wesens und meines Bewusstseins – zeichnet sich eine erfolgsversprechendere Herangehensweise für mich ab.
Ausgehend von der Vorstellung, dass unser aller Dasein determiniert ist (und diese Vorherbestimmtheit unser aller Unterbewusstsein klar ist), erscheint mir die „Schulung“ des Bewusstseins als Grundbedingung für ein erfolgreiches Sichten außerirdischer bzw. interdimensionaler Flugobjekte und deren Passagiere.
Es gilt unseren Verstand dergestalt zu konditionieren, dass eine baldige Begegnung als Sicher angenommen wird. Hier ist also eine gewisse „Naivität“ von Vorteil, denn sie lässt uns intellektuellen, erlernten Zweifel überwinden. Wir nehmen unsere Welt durch jeweils individuelle Augen wahr und die an uns herangetragenen Informationen werden von unserem Bewusstsein zensiert. Unsere Vorstellungen bestimmen unsere Wahrnehmung und aus diesem Grund mögen wir an der Ursache ansetzen.
„Objektivität“ als Solche erscheint mir nicht-existent. Die Auffassung der Mehrheit innerhalb einer Zeit vermittelt uns ein „gültiges“ Weltbild und dieses Modell stellt zu allen Zeiten lediglich einen Versuch dar, die Wirklichkeit zu beschreiben und begreifen zu wollen. Also gilt es vornehmlich, Erkenntnis und „Wahrheit“ in sich selbst zu suchen und sich somit von postulierter Wahrheit fernzuhalten.
Ist dieser Schritt einmal im Herzen getan, erreicht er – über kurz oder lang – auch unseren Verstand. Und dieser mag sich dann öffnen für übersinnliche und außersinnliche Phänomene. Vermeintliche Naivität gebiert – in dieser Form der eigenen Bewusstwerdung (Selbst-Konditionierung) – also einen unschätzbaren Vorteil.
Wenn unser Geist offen ist für die Wunder dieser Welt, ist es bis zur Umsetzung in Erkennen nur ein kleiner Schritt.

 

Lernen bedeutet Wiedererkennen.
Wenn wir extraterrestrischen Wesen begegnen wollen (jetzt, vor der Zeit des kollektiven Wandels), mögen wir also unser Bewusstsein mit dieser Realität konfrontieren und uns selbst in jedem Moment unseres Seins konditionieren. Wenn wir wachen Geistes sind und unsere Vorstellung einer baldigen, unmittelbaren Begegnung ein Übriges tut, wird nach dem Gesetz der Resonanz der Erfolg nicht auf sich warten lassen. Hierbei gilt es jedoch stets, mit „geöffnetem“ Herzen zu denken, d. h., sich der universellen und alles umfassenden und bildenden Liebe gewahr zu sein.
Erkennen wir also die uns innewohnende Kraft der Selbstbestimmtheit unseres Seins und mögen wir uns in einem jedem Moment unseres Erlebens unserer Multidimensionalität bewusst sein. Die Vorstellung, auf einem Planeten, in einer Straße zu gehen, in der es von Außerirdischen nur so wimmelt, öffnet unser Bewusstsein (bei stetiger Konditionierung) für die Wahrheiten unserer Welt. Hierbei gilt es allerdings zu erkennen, dass unsere Vorstellungen auf unseren Wünschen und Triebkräften basieren und demzufolge unser unmittelbaren Erleben mitunter trüben können. „Wahr“-nehmung ist eine Gratwanderung; dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass sich die Schulung des eigenen Verstandes nicht lohnen würde. In der kritischen Selbst-Reflexion werden wir in die Lage versetzt, Wünsche und Hoffnungen von unmittelbarer Erkenntnis zu trennen. Dies geschieht durch die Kraft des eigenen Herzens, welches uns über – den jeweiligen erkennenden Gedanken begleitende – Gefühle antwortet. Wir alle sind die Meister unseres Seins und manifestieren unsere Wirklichkeiten aufgrund unserer Vorstellungen und Triebe. Basis dieses Verhaltens bildet unser Nichtwissen; und wenn wir ehrlich bereit sind, Verantwortung für unser Selbst zu tragen, wird dies vom Universum belohnt.

 

Es gibt Universen, wie Sandkörner im Meer – und alle sind mannigfaltig bevölkert. Kontakt vor dem „offiziellen“ Kontakt kommt dann zustande und lohnt sich wohl dann am meisten, wenn wir daraus individuelle Reifung für uns selbst erzielen können. Wir alle mögen nicht zweifeln an der Universalität intelligenten Lebens (einschließlich vorhandener Kontakte von Erdenmenschen mit Jenen, die von Außerhalb kommen), nur weil wir persönlich noch kein „bewusstes“ Erlebnis hatten. Unser Erkennen mag vielleicht manchmal in der Zukunft liegen – und also mögen wir heute den ersten Schritt dorthin tun.
Die Wahrheit zu leugnen, hieße den Geist zu verschließen.
Respekt ist ein Prinzip des Universums und führt in der Folge zu Demut.
Kein Respekt – keine Erkenntnis.

 

„Heilig ist zwar Laktanz, der die Kugelgestalt der Erde leugnete, heilig Augustinus, der die Kugelgestalt zugab, aber die Antipoden leugnete, heilig ist das Offizium unserer Tage, das die Kleinheit der Erde zugibt, aber ihre Bewegung leugnet.
Aber heiliger ist mir die Wahrheit.“

Johannes Kepler

 

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