Sansara

Unser Kosmos birgt Milliarden und Abermilliarden Galaxien, die ihrerseits Milliarden und Abermilliarden Sterne beherbergen.
Milliarden und Abermilliarden dieser Sterne werden von Planeten begleitet und auf ewig ungezählten ist Leben entstanden, entsteht Leben und wird Leben entstehen, so wie wir es kennen. Unser Ruf nach der Existenz “biologischer” Lebensformen auf all’ diesen Planeten verneint die Gegebenheit, dass Gestirne ihrerseits selbst lebendig sind und somit “Makroorganismen” im biologisch-chemischen Sinne.


Wenngleich Sonnen und deren Systeme auf kosmischer Ebene nur Partikel des Seins darstellen, nehmen sie – im Sinne einer biologischen Betrachtung – die Rolle von “Lebensspendern” ein. Lebensspender für jenes, was wir gemeinhin aus mikroperspektivischer Sicht Leben nennen.
Diese – höchst verbreitete – Ansicht entbiert der Wahrheit insofern, als dass Sonnen und deren sie begleitende Planeten ihrerseits Organismen sind, die ein eigenständiges Bewusstsein entwickelt haben, auf ihrer Reise in die Unendlichkeit. Dieser Entstehungs- und Gedeihensprozess geschieht analog der Befruchtung einer Eizelle durch ein Spermium. Die Rolle des Lebens initiierenden Spermiums nehmen auf galaktischer Ebene die Kometen ein, die voller Moleküle und Aminosäuren sind, die – nach Einschlag eines Kometen auf einen Planeten – den Prozess des Lebens, so wie wir es gemeinhin benennen, erst möglich machen.
Leben manifestiert sich in Analogien: dies bedeutet, dass jene Gesetzmäßigkeiten, die im Mikrokosmos Geltung haben auch in der makrokosmischen Perspektive Anwendung finden. Diese Anschauung widerspricht der Annahme, die Quarks-Theorie lasse sich nicht mit dem – vergleichsweise makroperspektivischen – Weltbild der Newtonschen Physik vereinbaren. Denker und Physiker der unterschiedlichsten Geisteshaltungen haben sich gerade in jüngerer Zeit mit jenem scheinbaren Widerspruch der Weltbilder auseinandergesetzt und sind bemüht, ihre Ergebnisse in einer “GUT” (Grand Unified Theory) zusammenzufassen. Dies wird ihnen so lange nicht gelingen, solange sie nicht die – allem Leben und aller Existenz innewohnende – Urkraft Gottes anerkennen, die alles Sein ausmacht.
Deshalb erkennen gerade Physiker in jüngerer Zeit, dass das Wesen allen Seins einem Plan (einer Konzeption) folgt und leisten mitunter Bemerkenswertes und Bahnbrechendes. Die Entschlüsselung des “Traumes der Schöpfung” kann jedoch nur dann wirkungsvoll vorangetrieben werden, wenn der Such nach Erkenntnis das erste göttliche Prinzip innewohnt: Demut vor Allem-was-ist, Demut vor der Schöpfung, Demut vor dem Leben.
Vergänglich ist, was ewig scheint.

 
“Gate, gate, paragate, parasamgate bodhi svaha”
“Gegangen, gegangen, hinübergegangen, am anderen Ufer angekommen, Erleuchtung, Heil”

 

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