Sternenkind

Sternenkind,
Du treibst in der Unendlichkeit.
Du bist aus Licht -
und weißt es nicht.
Sternenkind,
Geboren in der Welt, erfühlst Dein Sein
und wähnst dennoch, Du wärst allein.


Sternenkind,
Du kommst von dort und gehst nach da,
und einzig ist die Liebe wahr.
Du suchst und klagst, Du seist verlor’n
und wirst in jeder Zeit gebor’n.
Dein Licht ist Frieden, Dein Wesen Treu’,
Du wirst erweckt zum Leben neu.
Ob Freud’, ob Leid, ob Klag’, ob Pein,
Dein Wesen wird einst golden sein.
Du wandelst durch der Welten Wahl,
zählst Tage, dunkel, und auch schal
und findest Frieden nur in Dir,
sag’, Sonne, warum bist DU hier?

 

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