Telepathie

Meiner persönlichen Erfahrung nach bildet die Meditation die verlässlichste Grundlage für den Einstieg in die Ausbildung (bzw. die Wiedererweckung) telepatischer Fähigkeiten. Die Ursache hierfür liegt in der Beschaffenheit des menschlichen Geistes begründet. Aufgrund der Multidimensionalität aller Lebewesen bestehen “geistige Bande” zwischen den einzelnen Individuen einer Spezies. Diese Trägerwellen kosmischer bewusster Energien finden ihre Erwähnung in so ziemlich allen verbreiteteren mythologischen Schriften der Völker und Generationen des Planeten Erde.


Gerade im vergangenen Jahrhundert erlebten jene mythologischen Auffassungen eine Renaissance und Bestätigung durch die Forschungsansätze von beispielsweise C.G. Jung, der unter anderem den Begriff des “kollektiv Unbewussten” prägte und erforschte, und den Sitz der Erinnerung (sowohl der individuellen, als auch der kollektiven – also der Erinnerung der menschlichen Spezies) im Blut eines jeden Individuums manifestiert sah. Dieser Gedanke – Blut als Speichermedium des Kollektivwissens einer Spezies – ist z.B. Rabbinern seit Beginn der Auslegung ihrer Schrift vertraut. Insbesondere die Völker des Altertums näherten sich der kosmischen Dimension menschlicher Existenz in holistischer – also ganzheitlicher – Weise.
So bildeten gnostische Einflüsse der griechischen Antike bezüglich des Menschenbildes jene Gedanken der hinduistisch geprägten altindischen Mythologie ab. Jene griechischen Einflüsse, die ihrerseits ihren Ursprung in weitaus älterer Zeit haben, bewirkten auch die moderne Auffassung westlicher Wissenschaften, den Menschen in Körper, Geist und Seele einzuteilen und diese drei Bereiche miteinander wechselseitig verbunden zu sehen. Ein Ausdruck dieses “modernen” Denkens findet sich beispielsweise in der psychosomatischen Medizin wieder (gr. Psyche = Seele, Soma = Körper, Leib).
Aus der ägyptischen Pharaonenzeit ist diese Unterteilung der Existenz von Lebewesen “höherer” Ordnung als Mer-Ka-Ba bekannt und überliefert.
Gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts formulierte der britische Naturforscher und Biologe Rupert Sheldrake seine Vorschläge zur Annäherung an die Beschaffenheit des menschlichen Geistes – unter Bezugnahme auf mythologische Beschreibungen und Vorstellungen und wohl auch unter Kenntnis der Jung’schen Schriften, als “morphische Resonanz”. Sheldrake führt aus, dass jedes Individuum einer Spezies unterbewussten Zugang zur kollektiven Erinnerung des Gruppenbewusstseins innehat, und sich auf diese Weise der Spezies nutzbringende Verhaltensweisen in der Gruppe (ausgehend vom Individuum) manifestieren. Die Eigenschaften der “Vernetzung” innerhalb einer Gattung sind universell und haben also nicht nur für die menschliche Existenz Geltung.
Was hat dies alles mit Telepathie zu tun?
Eine Menge. Wenn die grundsätzliche Möglichkeit der Verbundenheit aller Mitglieder einer Spezies also in der überlieferten Geschichte allzeit bekannt ist und war, stellt sich die Frage, warum die derzeitige Öffentlichkeit über jene Möglichkeit spärlich bis überhaupt nicht informiert wird. Schließlich handelt es sich bei der Klärung dieser Angelegenheit um keine Frage ausschließlich akademischen Interesses, sondern vielmehr um die Basis eines grundlegend anderen Menschenverständnisses, als es das derzeit postulierte darstellt.
Würden die Menschen dieses Planeten ihre natürlich gegebenen und vorhandenen Fähigkeiten zur Telepathie ausbilden, käme es zwangsläufig zu einer Umstrukturierung menschlicher Gesellschaften auf diesem wunderschönen Planeten. Und dieser Gedanke gefällt wohl Keinem, der der herrschenden Klasse angehört und sein Ziel in der Gewinnung möglichst umfangreicher Profite sieht.
Ein Umdenken ist also nötig – und bahnbrechende Umwälzungen kamen und kommen seit Alters her unmittelbar aus dem Volk.
Als praktische Methode zur individuellen Ausprägung telepathischer Fähigkeiten empfehle ich, den Körper bequem (am Besten auf einem Bett oder einer Liege) in Ruhelage zu bringen. Es ist nicht notwendig, eine besondere Lage der Gliedmaßen einzunehmen – alleine der individuelle Komfort ist entscheidend für die Übung. Beruhigende und als persönlich angenehm empfundene Musik ist, je nach Belieben, ratsam. Durch die bequeme Haltung kommt das Gehirn rasch in einen Alpha-Zustand (mittels eines EEG’s lassen sich hierbei die Zunahme und erhöhte Intensität von Alpha-Wellen, d.h., der Ruhestruktur des Gehirns angepassten Wellen, bestätigen). Der Mensch befindet sich in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen.
Durch stetige Wiederholung (im Geiste) eines Mantras, wie z.B. “Om mani padme hum”, werden die beiden bewussten Gedankenkanäle beschäftigt.
Anmerkung: Wer seinen Geist schult, wird – bei Betrachtung des eigenen Gedankenflusses – feststellen, dass das Denken ZWEI parallele Gedankengänge zulässt. Neben diesen – dem Bewusstsein entspringenden – Gedankenflüssen mögen Bilder, Töne und andere Sinnesempfindungen dem Übenden gewahr werden. Dieser Umstand ist “normal”.
Die Erfahrung wird zumeist gemacht, wenn das – zuvor lange unbeobachtet gehaltene – Gehirn sich der “Konzentration in Unkonzentriertheit” widmet.
Nun mag man, je nach Fortschritt der Übung (keine Bange, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – Übung macht den Meister), feststellen, dass neben den bewusst formulierten Gedanken weitere im Geist auftauchen, die dort scheinbar nicht hingehören und die mitunter seltsam klingen mögen. Diese Gedanken (Worte), die im Geist (Bewusstsein) erscheinen, sind Gedanken und Manifestationen Anderer, die gerade und unmittelbar “empfangen” wurden. Hierüber bestätigt sich die Vernetzung des eigenen Geistes mit dem von Anderen.
Mit fortgeschrittener Übung ist es dann möglich, sich auf gewollte und bestimmte Frequenzen “einzutunen”.
Die Übung möge gelingen und ihre Resultate für jeden sicht- und spürbar zeitigen. Ein Jeder, der sich der Wahrheit telepathischer Kommunikation stellt, wird belohnt.

 

Hinterlasse eine Antwort