Traum 3

Ich laufe mit meiner Familie Schlittschuh in einer Roller-Disco. Überall funkeln bunte Lichter. Wir sind ausgelassener Stimmung. Ich spüre, dass etwas geschehen wird.
Plötzlich befinde ich mich in Tibet. Ich bin in einem Raum im Potala-Palast. Meine Familie ist da und zahlreiche tibetische Mönche. Einer der Mönche tritt auf mich zu und sagt mir, dass ich jetzt verheiratet werde. Ich trage eine weiße Jacke, die bis zu den Knien reicht und mit goldenen Stickereien verziert ist.
Ich folge einem Tross Mönche, die mich zu meiner zukünftigen Frau führen wollen. Wir durchschreiten zwei bis drei große Räume und dann nähere ich mich einer jungen, blonden Tibeterin, die eine Bubikopf-Frisur trägt. Sie sieht wunderschön aus und wirkt sehr durchgeistigt und reif, ernsthaft. Unsere Blicke begegnen einander und wir können unsere Gedanken lesen. Sie denkt: „Der ist aber weltlich…“ und ich blicke beschämt erkennend zu Boden. Ich beschließe, an meiner Achtsamkeit zu arbeiten
Dann sind wir im Freien. Ich folge den Mönchen an einer Tribüne vorbei, auf der viele Menschen sitzen. Eine Bekannte von mir ist da und sitzt im Rollstuhl – mit einem riesigen roten Sombrero-Turban auf dem Kopf. Ich kenne die Anderen nicht.
Mir wird gesagt, dass ich gleich zum Dalai Lama gekürt werden soll und gleichzeitig stünde meine Hochzeit bevor. Ich bin verwirrt und frage mich, ob ich diesen Aufgaben gerecht werden kann.
Plötzlich ist der Himmel über Lhasa von Jagdflugzeugen erfüllt. Ich blicke empor und sehe riesige Geschwader bedrohlich näher kommen.
Ich sitze dem Kommandanten aller Flugzeuge gegenüber. Der Kommandant ist Helmut Kohl. Er sagt zu mir: „Ich werde zu verhindern wissen, dass Du Dalai Lama wirst und heiratest!“ Ich antworte ihm, dass ich keine Angst vor ihm hätte und wie er das denn wohl anstellen möge?
Kohl antwortet, er habe auf der Homepage von DJ Bobo gelesen, dass die Landebahn des Flughafens von Lhasa mit einer unterirdischen riesigen Ankerkette umschlungen sei. Und diese Kette würde er an dem einen Ende mit seinen Flugzeugen fassen, um dann die Landebahn aus der Erde zu reißen und sie mitzunehmen. Dann sei Lhasa von der Außenwelt abgeschnitten und keiner würde etwas davon mitbekommen, dass ich der neue Dalai Lama sei. Ich antwortete ihm mit sicherem Gefühl und festem Willen, dass er keine Chance hätte. Ich erwache.

 

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